Produkteökologie

Stein nicht gleich Stein. Seit 2010 sind wir in der Lage, unseren Kunden differenzierte Umweltinformationen zu unseren meistverkauften Produkten abzugeben. Sandsteinprodukte mit geringer Umwelt- und CO2-Belastung sind in den Preislisten grün gekennzeichnet. 

Untersuchungsrahmen

Im Rahmen des ECOPRO Effizienz Profils 2008 wurden die Produkte des Sandsteinbruchs für den Gartenbau untersucht. Dabei wurden die Aufwendungen an Energie, Wasser und der Anfall von Abfällen sowie Feinstaubemissionen den einzelnen Standsteinprodukten zugeordnet. Die einzelnen Sandsteinprodukte unterscheiden sich stark in der Bearbeitungstiefe, wobei gespaltene, gesägte und anschliessend geflammte Produkte die höchste Bearbeitungstiefe aufweisen. Neben dem Dieselverbrauch der Baumaschinen sind das Spalten, Sägen und Flammen die energieintensiven Bearbeitungsprozesse, wobei hauptsächlich Strom und im Falle des Flammens zusätzlich noch Gas benötigt wird. Zudem entsteht durch das Sägen, trotz aller technisch möglichen Vorkehrungen, Feinstaub

Umweltbelastung

Bei den bearbeiteten Produkten wird die Umweltbelastung durch die Feinstaubemissionen der Bearbeitungsprozesse wie Sägen dominiert, gefolgt von den Emissionen der Baumaschinen. Bei den nicht bearbeiteten Produkten ist hingegen der Dieselverbrauch die entscheidende Grösse für die Umweltbelastung. Rund 30 Prozent des Diesels werden in Baumaschinen verwendet, welche mit Partikelfilter ausgerüstet sind. Die durch die Bearbeitungsprozesse bedingten Feinstaubemissionen stellen ein Worst-Case-Szenario dar und sind in Anlehnung an vergleichbare Prozesse in der «ecoinvent Datenbank» abgeschätzt worden. 

Treibhausgasemissionen

Der Anteil der Treibhausgasemissionen an der Umweltbelastung liegt je nach Produkt lediglich zwischen zwei und vier Prozent. Bei den bearbeiteten Produkten verursacht das Flammen anteilsmässig die grössten Treibhausgasemissionen, nämlich zwischen 20 und mehr als 50 Prozent, gefolgt vom Dieselverbrauch der Baumaschinen und dem Strom. Im Gegensatz dazu sind die Treibhausgasemissionen bei den Rohprodukten hauptsächlich dem Dieselverbrauch der Baumaschinen zuzuschreiben. 

Fazit

Mit der gezielten Wahl von möglichst roh belassenen Sandsteinprodukten kann die Umweltbelastung um bis zu zwei Drittel geringer gehalten werden als bei Sandsteinen mit grosser Bearbeitungstiefe